Presse

Aus der Presse

Mai 2011: Mit neuer Baggergeneration jetzt am Markt

Die neue Kompaktbagger-Serie KX-4 von Kubota wird vom Hersteller als seine Problemlösung für das 21. Jahrhundert angekündigt. Die neue KX-4-Serie besteht aus drei Modellen mit den Typen KX57-4, U55-4 und U48-4. Bei den beiden Maschinen mit der Bezeichnung »U« handelt es sich um Kurzheckbagger, die bei Heckdrehung über die Kette nahezu keinen Hecküberhang bieten.



Seit der Produktion des ersten Kompaktbaggers von Kubota im Jahr 1974 wurden die Maschinenkontinuierlich weiterentwickelt, sodass sie auch heute alle Anforderungen der Bediener an ein leistungsstarkes und sicheres Arbeitsgerät erfüllen. Mit den drei Modellen der neuen Serie KX-4 bietet der Hersteller deutlich größer Hubkräfte – beim KX057-4 beispielsweise maximal 1500 kg – größere Fahrantriebskräfte, eine Komfortkabine mit Klimaanlage (in der Ausführung »L«) für langes, ermüdungsfreies Arbeiten und eine insgesamt bedienerfreundliche Technik. Die neue Produktreihe verspricht besonders hohe Traktionskräfte im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen zählen das Drei-Pumpen-LS-Hydrauliksystem (beim Modell U48-E eine Pumpe), Zusatzsteuerkreise SP1 und SP2 (Proportional - ansteuerung) sowie eine entsprechend einstellbare maximale Hydraulikölmenge. Zu den Pluspunkten der Komfortkabine werden ein großer Kabineneinstieg, ein großer Fußraum sowie eine neue digitale Instrumentenanzeige gerechnet. Eine Betankungspumpe zählt ebenso zur Serienausstattung wie eine Diebstahl-Sicherung. Der Antrieb erfolgt mittels Auto-Shift-Fahrmotoren. Die Wartungsintervalle konnten bei den drei Neuheiten aus dem Hause Kubota von 500 Stunden auf nun 1000 Stunden verdoppelt werden.
Quelle: Bau Magazin Mai 2011

Foto (priv.): Oberbürgermeister Bernhard J. Deubig (Mitte) mit dem Zweibrückener Oberbürgermeister Helmut Reichling (r.) und Kazunari Shimokawa, Vize-Präsident des japanischen Unternehmens Kobota in Zweibrücken.

September 2005: Neue Schmuckstücke im Japanischen Garten Kaiserslautern und Rosengarten Zweibrücken

Partnerschaftsgärten in Feierstunde eingeweiht

In einer Feierstunde haben der Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern, Bernhard J. Deubig, und der Zweibrückener Oberbürgermeister Helmut Reichling einen japanischen Themengarten im Rosengarten Zweibrücken eingeweiht. Der Garten ist auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Rosenstadt Zweibrücken, der Stadt Kaiserslautern und dem Verein Japanischer Garten Kaiserslautern e. V. zurückzuführen. Gleichzeitig erinnert eine neu angelegte Rosenanlage im Japanischen Garten Kaiserslautern an den Rosengarten Zweibrücken.

Die Planung und Bauleitung der knapp 160 Quadratmeter großen japanischen Gartenanlage, die im Wesentlichen aus den drei Stilelementen Tee-, Zen- und Trockenlandschaftsgarten besteht, übernahm Ralf Kammer vom Referat Grünflächen der Stadt Kaiserslautern. Ein gutes halbes Jahr nach Beginn der Arbeiten hatten das Team des Rosengartens unter der Leitung von Gärtnermeister Heiko Hübscher und die Ausbildungsgruppe um Ausbildungsleiter Andreas Manderscheid vom Team Gartenbau des Christlichen Jugend-Dorf (CJD) in Homburg die Pläne umgesetzt.

Die japanische Gartenkunst versucht, die Natur nicht einfach nachzubilden, sondern das Wesentliche und Charakteristische darzustellen. Auf Grund dieser abstrakten Vorgehensweise regt sie den Betrachter an, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die drei Themenbereiche des neuen fernöstlichen Schmuckstücks in Zweibrücken sind durch einen wassergebundenen Weg erschlossen, der sich in einer harmonischen Linie in die Gestaltung einfügt. Die Einfassung ist im typisch japanischen Stil mit in Bögen gespannten Bambusrohren erstellt und soll nicht nur die Besucher führen, sondern ihr Verbleiben auf den Wegen höflich unterstreichen.

In der Teegartenecke befindet sich ein Steinarrangement, dessen Zentrum ein ausgehöhlter Stein bildet. Er wird über ein Bambusrohr mit Wasser gespeist. Auf ihm liegt eine Schöpfkelle, die dazu dient, vor einer Teezeremonie das Wasser zum Spülen des Mundes und zur Reinigung der Hände zu entnehmen. Abends wird dieser Ort, der über ein Wegepaviment und Schrittsteine aus Granit erreicht werden kann, durch eine Steinlaterne beleuchtet. Die Teegartenecke ist durch ein typisches japanisches Zaunelement begrenzt und unter anderem mit Kamelien, Farnen, Lavendelheide, Bambus und japanischen Azaleen bepflanzt.

Den Zen-Garten prägt die buddhistische Lehre im Bezug auf die ästhetische Entwicklung mit strenger Klarheit und Konzentration der Formen im Einklang mit der Natur. Dies ist in der schachbrettartigen Verlegung von quadratischem Natursteinpflaster in einer schlichten bodenbedeckenden Bepflanzung mit niedrig wachsenden immergrünen Sedum-Pflanzen, zu Deutsch "Fetthennen", dargestellt.

Der Trockenlandschaftsgarten stellt hingegen eine so genannte "geborgte Landschaft" nach. Während der geharkte Splitt das Wasser des Meeres symbolisiert, ist in der Sedum-Bepflanzung, die langsam in eine Buchsbepflanzung übergeht, die Hügellandschaft zu sehen. Diese wird von den Bergen abgeschlossen, die in der Gartenanlage als Granitfindlinge zu erkennen sind.

Das Gegenstück zum japanischen Partnerschaftsgarten in Zweibrücken bildet eine rund 150 Quadratmeter umfassende Rosenanlage im Japanischen Garten Kaiserslautern. Diese wurde von Stefan Hell, Abteilungsleiter Gärten und Friedhöfe der Stadt Zweibrücken, geplant und von Gärtnern des Rosengartens im Frühjahr 2005 angelegt. Ihr Ziel war es, eine ruhige, zurückhaltende Anlage mit dem Schwerpunktthema "Rose" zu schaffen, die der japanischen Gartenphilosophie entspricht und sich harmonisch in die Gesamtanlage des Japanischen Gartens Kaiserslautern einfügt. Charakteristisch für die Rosenanlage ist eine "untergeordnete" bodendeckende Bepflanzung aus niedrig bis mittelhoch wachsenden mehrjährigen Stauden wie beispielsweise Frauenmantel, durch die eine klare, ruhige Flächenwirkung erzielt wird. Über der Bodendeckerfläche unregelmäßig verteilt, stehen in einzelnen dominanten Gruppen Rosen. Sie zeichnen sich durch einen lockeren, etwas überhängenden Wuchs sowie durch einfache Blütenformen und reine Blütenfarben von weiß über rosa und rot aus.
Quelle: www.kaiserslautern.de
Autor/in: Sandra Zehnle - Pressereferentin
Kaiserslautern, 02. September 2005